
Thomas Friedel
Künstler


Mein zeichnerisches Werk, abstrakte Kompositionen auf Papier oder Zeichenkarton, basieren auf
Prinzip Zufall und Konstruktion.
Striche und Linien sind für von elementarer Bedeutung. Eine flüchtige Skizze bedeutet mir meist mehr, als das spätere zumeist überladene Gesamtbild.
In einem Prozess innerer Konsentration, versuche ich mit Bleistift, Tusche, Buntstift und Aquarell/Ölfarbe wenige und präzise Linien, Sriche, Punkte und Formen auf das Trägermaterial zu setzen. Mit wenigen Mitteln "Raum" und "Fläche gestalten.
Dieser Prozess hält solange an, bis er sich in (langweilige) Wiederholungen verfängt, dann ad acta gelegt wird, um danach nach neuen gestalterischen Momenten zu suchen.
Dabei sind weder allegorische noch metaphorische Aspekte von Bedeutung.
Striche, Linien, Punkte, Kleckse und Formen sind erstmal das was sie sind Striche, Linien.......
vielleicht eine ästhetische Absichtlos- oder Belanglosigkeit, ein "etwas Nichts", ein Indefinitpronomen, ein schönes Nichts.
Die Bedeutung und Tiefe der Arbeiten erschließt sich in der Beziehung zwischen Betrachter*in und Werk.


